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Hexenjagd im 21. Jh.
 
Internationale politische Verfolgung mittels Anti-Terror-Gesetze und Schwarzer Listen

Spätestens seit den Ereignissen am 11. September hat die internationale Repression gegen sämtliche oppositionellen Kräfte gesetzliche Grundlagen bekommen. Die sogenannten Anti-Terror-Gesetze und Terrorlisten unter der Bezeichnung “Schwarze Listen” sind der Ausdruck dessen. Auch heute noch bedienen sich die kapitalistischen Staaten der Terrordemagogien, um eine Hysterie bei der Bevölkerung hervorzurufen, welche den Abbau unserer Rechte und Freiheiten und den Ausbau der Repressionssapparate erleichtern soll.
In unserer Veranstaltung möchten wir die ansteigende Repression und die internationale Jagd auf Revolutionäre thematisieren, indem wir den Fokus auf die Türkei, Kolumbien und die BRD richten.
Unser spezielles Augenmerk richtet sich hinsichtlich der Situation in der BRD auf das anstehende §129b Verfahren gegen vermeintliche Mitglieder aus der DHKP-C (Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) und das §129 Verfahren gegen vermeintliche Mitglieder der militanten Gruppe mg.

Mit Beiträgen von:
RA Kozagacli (CHD, Progressiver JuristInnenverband, Ankara)
RA Klinggräff (Verteidiger im §129b Verfahren)
Ein Betroffener aus dem mg-Verfahren
Pancho Koflas (Breites Bündnis für Kolumbien)

Do, 13. März 2008, 19 Uhr
Junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin

Veranstaltet von Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen und Junge Welt

Mit solidarischer Unterstützung von Breites Bündnis für Kolumbien und Tayad Komitee Berlin

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen

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